Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften – und Spiritsieg

An einem ganz heißen Son­ntag gab es fünf heiße Spiele und dabei drei Siege. Die Lufos kon­nten sich mit ihrem U17-Team erneut für die Deutschen Meis­ter­schaften qual­i­fizieren und zeigten viele ansehn­liche und hochkonzen­tri­erte Punk­te. Am Ende sprang dabei zwar nicht der Turnier­sieg her­aus, aber die Qual­i­fika­tion und der Spir­it Sieg.

Die Smi­leys hat­ten zur Qual­i­fika­tion geladen und die Reko­r­dan­zahl von sieben bayrischen Teams fol­gten diesem Ruf. Darunter – natür­lich – auch die Lufos. Gle­ich im ersten Spiel ging es gegen die Münch­n­er Kindl, gegen die wir in der Ver­gan­gen­heit oft das glück­lichere Händ­chen im Uni­verse hat­ten. Der Wind war sehr stark, sodass alle Punk­te mit Rück­en­wind gemacht wur­den. Bei­de Teams braucht­en etwas, um sich auf die widri­gen Umstände einzustellen. Am Ende ging es, eigentlich wie geplant, in den Uni­verse; dies­mal aber hieß der Sieger Münch­n­er Kindl. Eine Serie war gebrochen. Mit 5:6 ging das erste Spiel also ver­loren, doch mit Blick auf die anderen Teams war noch alles drin für die Qual­i­fika­tion.

So wurde das zweite Spiel gegen die Gast­ge­ber Smi­leys sehr konzen­tri­ert ange­gan­gen. Mit dem Wind kamen die Lufos dies­mal viel bess­er zurecht, die Zone kon­nte geübt wer­den und die Offense hat­te genug Platz, um auch ein­mal Dinge auszupro­bieren. Am Ende hat­ten wir die Smi­leys mit 11:1 geschla­gen, wobei der Spir­it auf bei­den Seit­en sehr hoch war.

Gegen die Ratis­bona Eagles musste also auch ein Sieg her, damit wir ins Hab­fi­nale einziehen wür­den. Und danach sah es erst gar nicht aus. Schnell lagen wir mit 0:2 zurück – sollte der Traum von der Qual­i­fika­tion jet­zt schon aus­geträumt sein? Doch dann wacht­en die Lufos auf und besan­nen sich auf ihre Spielqual­itäten. Gegen die Zone der Regens­burg­er spiel­ten wir sehr diszi­plin­iert und kon­nten Punkt um Punkt auf­holen und uns dann mit 8:3 doch recht deut­lich durch­set­zen.

Jet­zt sollte das wichtig­ste Spiel des Tages kom­men, das Halb­fi­nale gegen die MuHs. Und diese hat­ten sich zu Recht gegen die Moski­tos im anderen Pool durchge­set­zt. Es war ein sehr faires und von den Lufos blitzsauberes Spiel. Auch hier waren die ersten Punk­te eng, doch am Ende hieß der Sieger erneut Lufos. Mit 7:3 kon­nten wir uns durch­set­zen und zeigten eine sehr gute Leis­tung – die beste des Tages. Damit war die Qual­i­fika­tion schon erre­icht, jet­zt ging es nur noch um den Turnier­sieg.

Der Geg­n­er im Finale hieß erneut die Münch­n­er Kindl. Doch anders als im Pool-Spiel beka­men die Lufos zu kein­er Zeit einen Zugriff auf das Spiel. Die Kindl kon­nten fast nach Belieben ihre Punk­te machen, spiel­ten über­legt und über­legen ihre Spielzüge. Die deut­liche Klatsche stand manchen Lufos schon deut­lich ins Gesicht geschrieben, umso schön­er war es, dass wir den let­zten Punkt des Turniers machen kon­nten. So ging das Finale mit 3:9 sehr deut­lich ver­loren – Grat­u­la­tion an die Kindl. Doch mehr als ein Trostpflaster war es, dass wir uns erneut zur Deutschen Meis­ter­schaft qual­i­fizieren kon­nten. Und eine Über­raschung gab es noch am Ende der Siegerehrung, wir haben uns nicht nur qual­i­fiziert, son­dern auch den Spir­it­sieg geholt. Wie schon die U14-Lufos schätzen uns alle anderen Teams als fairste Geg­n­er ein. Das ist nicht selb­stver­ständlich und eine echte Ausze­ich­nung an unser Team.

Wir danken den aus­rich­t­en­den Smi­leys für die Organ­i­sa­tion und Ein­ladung und den anderen Teams für die fre­undlichen, fairen Spiele. Den drei fahren­den Eltern danken die Lufos für die Unter­stützung.

Die Lufos waren Bruno, Eve­lyn, Jakob, Jana, Jasper, Jonas, Lot­ta, Madi­ta, Nick und Tom.

Nach dem Finale gegen die Münch­n­er Kindl

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